Eheim Roadshow - Scaping Workshop

Anlässlich der Eheim Road-Show, fand am 30.11.2013, bei Zoo Hoppe in Mülheim-Kärlich ein Aquascaping Workshop statt. Christian Stetter zeigte dem Publikum wie man die Natur im heimischen Aquarium nachstellt. Erst stellte er eine Wurzel, die auf Edelstahlplatten verschraubt war,  um den Auftrieb zu verhindern, in das 400 Liter Becken. Er füllte Lavasplitt bis knapp unter die Wurzel auf. Der Bodengrund weist nun eine nach hinten gerichtete Steigung von ca 25 cm auf.

Christian Vetter
Christian Vetter

Christian beantwortete alle Fragen des Publikums, während er den Bodendünger von Dennerle ca. 5 cm hoch einfüllte.

Daraufhin wurde von ihm genau erklärt welche Rolle der Dünger im Aquarium spielt, das man den Düngegrund am besten mit feinem Kies etwa 4-5 cm hoch abdeckt und welche Pflanzen Wurzel,- oder Wasserzehrer sind.

Dann ging es um die Bepflanzung selbst. Welch Pflanzen kommen in den Vordergrund, welch in die Mitte und was pflanzt man nach Hinten. Nachdem er noch einige Basaltsteine platziert hatte, setzte er vorne Brasilianische Graspflanzen, in die Mitte kam Perlkraut und Rotala “green“. Um die Wurzel herum setzte er noch Limnophila aromatica, hinter der Wurzel wurde noch Rotala rotundifolia eingesetzt. Das Publikum staunte nicht schlecht, als Christian die Cryptocorynen für dem Mittelgrund, einfach bis wenige Zentimeter über dem Wurzelansatz Abschnitt. Hierbei erklärte er das fast alle Wasserpflanzen aus emerser Kultur  erst die Überwasserblätter

abwerfen, bevor sich Submerse (Unterwasser) Blätter ausbilden, deshalb werden die Blätter mehr oder weniger radikal abgeschnitten, damit die Pflanze mehr kraft in die neuen Triebe stecken kann.

Christian Stetter hatte schon mal vorbereitet wie man das Kubaperlkraut auch auf einer Wurzel zum wachsen bringt. Dazu hat er feine Filtermatten mit Silikon auf die Moorwurzel geklebt, diese dann tief eingeschnitten, so das man die einzelnen Pflänzchen dann in die Matte einklemmen kann

So sieht das 400 Liter Aquarium nach nun mehr zweieinhalb Monaten aus. Das Pflanzenwachstum ist üppig und die Eingesetzten Tiere (Neons, Otocinclus, Amanogarnelen und Panzerwelse) fühlen sich sichtlich wohl.

Kommentar schreiben

Kommentare: 0